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3.Teil: eMobilität–Ich will auch mitmachen! Umbau fertig und die ersten 500km …

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Nach langer Wartezeit kommt nun der 3. Teil und auch der Letzte von diesem Bericht. Der Umbau war einfach, das Rad hat auch spaß gemacht aber es ist ein neues geworden. Warum?! Das erzähle ich nachher. Es liegt aber nicht an der Zuverlässigkeit, die war bis auf einmal gegeben. Ich zähle die Pros und Kontras gleich zu erst auf.

Positiv:

  • Günstig im Umbau, wenn gutes Fahrrad vorhanden
  • Je nach Aufnahme kann das Ritzelpacket kann alles 1 zu 1 weiter benutzt werden
  • Relativ sparsam, auch bei 32kmh
  • Unterstützt auf relativ (Norddeutscher) Fläche locker Systemgewichte von >120KG

Negativ:

  • Das Heck wird schwer, die Balance ist dahin
  • im bergigen / alpinen Gebieten dem Mittelmotor unterlegen (deutlich)

 

Die Übersicht!

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Was hat sich bis jetzt geändert – zu dem ersten Umbau. Nur mehr Details als große Änderungen. Als erster ist die Steuerung / der Controller unter den Sitz gewandert, da ich öfters mit dem Bein am blauen Verbandstäschchen lang gekratzt bin, und das war unangenehm. Zusätzlich kam der gehoffte Gepäckträger dazu – der hat den Vorteil das er keine Aufnahmen am Rahmen brauch, also quasi überall verwendbar ist. Ich würde den auch empfehlen, wenn die Schrauben nicht innerhalb von 4 Wochen Flugrost angesetzt hätten. Weiterer Nachteil ist anscheinend bei diesem MTB die kompakte Bauweise. So hatte ich nur wenige CM Platz hinter meinen Füßen und blieb oft an der Tasche hängen.

Was mich zu der Tasche führt: Das ist die vom Aldi für 6€ gewesen, die ist wirklich nur für einfache Räder gedacht, wo man vielleicht mit 10 kmh maximal durch die Gegend radelt. Bei hohen Geschwindigkeiten und Hofeinfahrten auf dem Bürgersteig hüpfte mir öfters die Tasche vom Rad. Zum Glück hatte ich da keine zerbrechlichen Sachen drin.

Was zeigt mir das Bild da oben? Hauptsächlich wie die Kabel am Rahmen laufen, meist habe ich diese unter Rahmenschoner versteckt. Sehr zu empfehlen.Ich meine diese Neoprenschoner, welche die Kettenstrebe vor  abspringender Kette schützen soll. Es sieht dadurch aufgeräumt aus. Ich habe mir viele Gedanken gemacht, wie ich den Akku am besten verstecke, und alles noch dezenter verbaut bekomme. Leider scheint die klassische Lösung auch wirklich die einzige einfache und akzeptable zu sein. Ich hätte es gerne unter der untersten Strebe gesetzt, keine Chance – zumindest für mich nicht. Die Bremsabschaltung habe ich nicht verbaut gehabt ( Bremshebel mit Schalter) – da muss man etwas vorrausschauender Fahren  – war aber kein Problem.

Warum bin ich jetzt auf ein andere Rad umgestiegen, vor allem von der Stange?
Weil der einzige Kritikpunkt am schwersten wog, die Unterlegenheit im bergigen Gebiet. Die Bilder da oben zeigen ein Anhänger, darin sitzt unser alter und leider auch Knochen-Angeschlagener Hund drin. Und die Untersetzung über die Schaltung ist in diesem Fall mehr als Gold Wert.  Größter Ausfall und auch der einzige war in den Alpen, am Garda See. Bzw. den Ledro See. Wir sind die Strada de Ponale hoch, ab dem 3. KM viel der Motor aus. Das war doof, denn ich hatte den Hund und Einkauf im Anhänger. Meine Frau hatte ein Leih-MTB mit Bafang Mittelmotor. Während mein Motor nun streikte haben wir testweise das MTB mit Mittelmotor mit der Hundeleine mit meinem MTB Verbunden um dieses zu schleppen. (Wir beide Fahrend) Und unglaublicher Weise hat es geklappt. Zwar nur 1KM weil es zu stressig war – denn sobald der Anhänger schwankte, schwankte das ganze Gespann. Riskant. Nach 5km ohne Motor taten mir die Beine weh und wir mussten noch weitere 2KM bis zum Fahrrad-Shop, – in 15 Minuten da Ladenschluss war. Ich hatte mich auf das Leih-Rad gesetzt und konnte die restlichen Höhenmeter ohne Stress bewältigen. Dank der Untersetzung. Der Unterschied war krass.

Zu diesem Zeitpunkt war fast schon klar, das 1. Meine Frau auch ein E-Bike brauchte und 2. ich gerne ein Mittelmotor hätte…

Wenn man nun hauptsächlich Stadt und leichte Steigungen fahren will – so im Mittel 200 Höhenmeter – das Rad noch gut ist, würde ich einen Umbau mit Heckmotor wagen. Sonst würde ich auf ein Mittelmotor zurück greifen.
Da mein Rahmen nicht mehr so gut war (Riss im Lenk-Kopf) sprach vieles gegen einen weiteren Versuch….
=> Somit keine Zeit zum Basteln und ein fertiges gekauft.

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