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2017–Rückblick auf Jahresänderungen, Elektrische Fensterheber, Lichtschalterreparatur, Lautsprecher, der liebe Rost und Sonstiges

Kurz zusammengefasst:

Dieses Jahr gab es nur eine kleine Auflistung, was passiert ist – es ist nur viel Spiellerei gewesen. Im nächsten Jahr stehen noch ein paar Baustellen an.

  • e-Fenster
  • Lichtschalter
  • Elektrik
  • Altplastik-Aufwertung
  • Lautsprecher
  • Rost
  • Standheizung

    e-Fenster

    Zu allererst – nach dem die ganzen Zähne im letzten Jahr ausgenudelt sind – mussten die Fenster wieder gängig gemacht werden.
    Zugegeben, das In.Pro-Set taugt nicht wirklich, die Motoren sind einfach zu schwach. Das viel mir erst lange nach dem Kauf auf, weil der Einbau sich so verzögerte.
    Man muss halt mit der Hand etwas mithelfen – nervt. Vielleicht hat mein Kumpel ne Idee wie man die Motoren tunen kann. Bis 30A kann ich gehen – von der Verkabelung her.
    Zusätzlich haben wir die Folien erneuert, da die alten ziemlich auf waren.

    Optisch passen die Schalter aber wirklich gut und damit die ebenso gut passen hat mein Kumpel mir Abstandshalter gedruckt!

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    Lichtschalter

    Im nächsten Step wurde der Lichtschalter Instandgesetzt – man sieht u.A. gut den Abbrand der Kontakte. An der Stelle habe ich mit Lötzinn etwas nachgeholfen und gleichzeitig auf ein Relais umgebaut, so schaltet der Schalter nur das Relais und das übernimmt die Last.. Vom Umbau gibt es kein Bild. Zusätzlich habe ich jetzt eine LED im Cockpit die mir das ‘Licht an’ Symbolisiert – womit wir beim Thema Elektrik sind

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    Elektrik

    Das hat viel Zeit gefressen und man wird es niemals wieder sehen – es gibt auch keine speziellen Fotos, leider. Es wurden –ALLE– Lüsterklemmen- / Stromdiebkombinationen entfernt – so sah es zumindest vorher aus! Ebenfalls wurde ein Relais eingebaut welcher direkt von der Wohnraumbatterie das Strom holt und per Ein-Aus-Ein Wechselschalter entweder über Zündung ODER manuell geschaltet werden kann – je nach Schalterstellung. Kenntlichgemacht, das Strom fließt zeigt mir eine kleine Status-LED an. Als letztes Gimmick habe ich noch eine Spannungsanzeige im Cockpit – ob die genau ist, keine Ahnung… bei dem 12V Schaltnetzteil zeigt er 12V zumindest an. Alles im Bild mit den Kreisen zu sehen:
    blauer Kreis: Spannungsanzeige,
    oranger Kreis: Anhängerblinker Indikator,
    grüner Kreis: Abblendlicht LED
    zwei rote Kreise: Zündstrom über Zündung- und Manuell-Schalter + LED

    Auch der Kabelbaum fürs Autoradio wurde ORDNUNGSGEMÄß neu gezogen. Kein Pfusch mit wilden Kabelwuchs wie vorher und ohne Lüsterklemmen. Jetzt hat der ISO-Stecker seine Daseinsberechtigung mit korrekter Belegung. Der Heizungsregler wollte auch mit etwas Licht für Klarheit im Dunklen sorgen. Drehzahlmesser, Öldruck und –Temperatur werden auch versetzt und passend mit einer Steckverbindung statt den 5 Lüsterklemmen ausgestattet.

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    Und hier ein paar Vorher / Nachher Bilder:

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    Altplastik-Aufwertung:

    Einiges an Plastik war unansehnlich, ein Teil ist neu Lackiert. Besonders viel Arbeit hat der Transporter Schriftzug gemacht. Lackfarbe: Vesuv-Grau-Metallic (original VW). Die Griffe in grau Metallic werden wieder braun! (So sieht’s doof aus)

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    Lautsprecher, dezent verbaut , nachteilig für den Klang

    Da die alten, und wirklich hässlichen Lautsprecher aus den Türen herausgebaut wurden musste eine Lösung her, die Lösung waren zwei kleine Teufel-Lautsprecher. Die Lagen jetzt über ein Jahr nur auf dem Armaturenbrett rum, eine ziemliche nervige Angelegenheit, da je nach Bremsung oder faktisch nicht merkliche Beschleunigung ein Verrutschen und Fangen der Lautsprecher bedeutete.
    Diese wurden daher zerlegt ( Achtung, jetzt nicht gleich Blasphemie schreien – Teuflisch gut sind die nämlich nicht ) und im Armaturenbrett eingearbeitet. Die Mitteltöner an die Originalposition in der Mitte – und außen: Original VW Hochtöner, da die von Teufel richtig nervig verklebt waren – wie weit sich die Frequenzänderung durch die anderen Kondensatoren bemerkbar macht muss getestet werden. VW hatte meine ich 40µF und Teufel 80 oder 120 µF

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    Ach ja – da war ja noch Rost!

    Freigelegt, abgeschliffen, Epoxyd-Grund drauf, neues Blech drauf gepunktet lackiert, abgeschmiert und fertig.

    Gewinnt kein Schönheitskreis, sondern dient nur der Funktion!

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    Und zu guter Letzt: Standheizung

    Wir haben damals alles was mit Gas zu tun hatte entfernt, denn die Abgasseite vom nicht mehr kühlenden Kühlschrank war rostzerfressen, nicht angeschlossen usw. Die Heizung war 28 Jahre alt und in zwei Jahren nicht mehr zur Nutzung freigeben – also alles Achtlos in den Schuppengeworfen und teilweise entsorgt. Bis ich über diesen Blog-Eintrag stolperte: https://serviceblog.truma.com/de/2012/09/03/waermetauscher/

    Ich glaube, ich habe mich verlesen – nein! Meine Heizung hat Bestandsschutz! Die darf bleiben. Also alles zusammen gesucht (hat 3 Tage gedauert) und zusammengebaut. Die Heizung lag lange im Schuppen, nach dem Ersetzen der Sicherungen lief sie auf Schlag an – als wäre nichts anders gewesen. Riesige Freude! Sie macht sogar warme Luft – genial!

    Ich habe die Heizung zum putzen geöffnet, und fand nur minimal Sand unten an der Turbine, kein Dreck – nichts. Die Fotos sind der ungeputzte Zustand.

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    Jetzt bleiben mir nur ein paar Fragen:

    Wo gibt es diese wunderbar einfachen Schrankaufsteller? (Ausgebaut aus einem verunfallten 30 Jahre alten Ducato – Womo)
    Die sind weder ausleiert noch verweigern sie ihre Arbeit
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    Bekommt man diese Gasflaschenauskerbungen auch für Kastenwagen oder hat wer eine alternative, vor allem günstige Idee?
    Es sollen nur 5KG Falschen reinpassen
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